Großes Sterben auf der Scholle: „Der lange Gang über die Stationen“ erzählt von einer tristen, toten Bauernehe. Das ist hochgelobte Literatur, ausgezeichnet mit dem Jürgen-Ponto Preis 2007...
Abbas Khider ist 1996 geflohen, vier Jahre in verschiedenen Ländern umhergeirrt und seit 2000 in Deutschland aufgenommen (eigentlich wollte er nach Schweden). Khider hat Philosophie und Literaturwisse...
„Die Sonne schien herein. Kein Wölkchen am Himmel. Es ging mir gut.“ Mit diesen Worten endet „Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends“ von PeterLi...
Der Musiker (Die Helden, Stahlnetz, Lebendigital) und 1LIVE-Wellenchef Jochen Rausch hat einen wunderbar melancholischen Roman über die muffigen, düsteren, dumpfen Seiten der 1970er Jahre geschrieben,...
PeterLicht ist der Hartz IV-Poet. Dafür liebt ihn sein Publikum. Der Autor und Musiker lässt sein Gesicht nicht fotografieren. Das hat ihn berühmt gemacht. Begegnung mit einem Unsichtbaren. PeterLic...
Ein Held, der sich selbst bei der Geburt zusieht. Kamera- und Comicbilder, Sex in Tierkostümen, ein Leben im Schnelldurchlauf, Mörderclowns und verweste Teddys: Thomas von Steinaecker zieht in seinem ...
„Als wir das erste Mal miteinander schliefen war ich überrascht von ihrem Pornogesicht.“ Thomas Pletzinger hat fürs Debüt einen interessant beobachtenden Helden erfunden: Daniel Mandelkern...
„Pferde stehle er nicht, er reite sie, sagte Engel und stieß Volker von sich weg. Allerdings nur Hengste, fügte er hinzu.“ Gunter Geltinger begeistert mit dem schwulen Debütroman „Me...
Wenn ich mal groß bin, komme ich morgen später rein und nenne es Arbeit. Monatlich erscheinen neue Generationenbücher, die Visionen und Visiten über 20- bis 30-Jährige nachzeichnen. Sind wir alle doof...
Charlotte Roche hat den Frühsommer ‘08 heiß gemacht. Ihr feministischer Ekelroman „Feuchtgebiete“ bringt gestandene Feuilletonisten ins Schwitzen. Warum nur? „Nach einer missglückten Intimrasur liegt ...









