Charlotte Roche hat den Frühsommer ‘08 heiß gemacht. Ihr feministischer Ekelroman „Feuchtgebiete“ bringt gestandene Feuilletonisten ins Schwitzen. Warum nur? „Nach einer missglückten Intimrasur liegt ...
Vor zwei Monaten stellten wir Euch Peter Schneiders ironischen, selbstverliebten, lakonisch verfassten 68er-Rückblick „Rebellion und Wahn“ vor. Faktensicherer ist die ebenfalls 2008 erschienene Studie...
Der „Umzugsroman“ von Jens Schäfer erinnert noch einmal an die schönsten Augenblicke der Fußball-WM 2006 in good, old „Schlaaand“. „Zwei Tage später erst erfuhr ich, dass...
Schöner speisen, ohne Schah: „Wie kannst du ein Land zu seiner kulturellen Aufklärung führen, wenn du nicht weißt, wie man eine beschissene Pastete isst?“ Wird der Held aus Tirdad Zolghadrs Iranroman ...
Stadtkinder wollen zum „Schluss machen auf einer Insel“ anlegen, weil sich „schlechte Botschaften leichter in einer schönen Umgebung verkünden lassen“. Nikola Richter erzählt i...
Mehr Personal als die großen Russen, aber weniger Stil als ein Manufactum-Katalog. Warum Katharina Hackers „Die Habenichts“ nervt. Als der Deutsche Buchpreis 2005 zum ersten Mal vergeben wurde, gewann...
Die 19-jährige Julia wird nachts von einem sadistischen „Mädchenmörder“ entführt und Richtung Spanien verschleppt. Nachdem sie etliche Morde mitansehen musste und endlich freikommt, schrei...
„Es wurde dunkel, es wurde hell, dann aber starb ich.“ Mit einem großen Busunglück beginnt Feridun Zaimoglus Roman „Liebesbrand“. Der Held kommt in diesem romantischen Epos um ...
„Ich habe das geliebt“, sagt Peter Stamm, „du fährst dich mit diesem Kran selbst in die Höhe. Alles dampft, von der Kälte. Du gleitest über die Tragfläche des Flugzeugs hinweg.“ Es riecht nach Kerosin...
Er ist hart. Er ist melancholisch. Er ist der Literaturstar des Frühjahrs: Clemens Meyer, der nun seine Geschichtensammlung „Die Nacht, die Lichter“ veröffentlicht. Es gibt Katastrophen, die kündigen ...









