Autorenlexika: Von Dada bis Zappa

Ob im Netz oder immer noch gedruckt – Autorenlexika gehören zu den für Literaturkritiker interessantesten Nachschlagewerken. Doch wofür nützen die oft vielbändigen Werke dem Literaturinteressierten? Eine Suche durch mehrere 10.000 Seiten Werkschau und Autorenbiographie.

„Echte Bildung ist nicht Bildung zu irgendeinem Zwecke, sondern sie hat, wie jedes Streben nach dem Vollkommenen, ihren Sinn in sich selbst“, schreibt der spätere Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesse 1929 in seiner 40-seitigen Schrift „Eine Bibliothek der Weltliteratur“. – Sein Literaturkanon ist weiterhin eines der erfolgreichsten Bücher des Reclam-Verlags, der die „Bibliothek“ zum wohlfeilen Preis verkauft. Für 1,60 Euro wird hier eine Schneise durch das Dickicht der Romane, Verserzählungen und Novellen aus 4000 Kulturjahren geboten, vom altbabylonischen Gilgamesch-Epos über den mittelalterlichen Minnesang bis zur volkstümlichen Literatur Chinas, denn: „von den Wegen, die zu solcher Bildung führen, ist einer der wichtigsten das Studium der Weltliteratur, das allmähliche Sichvertrautmachen mit dem ungeheuren Schatz von Gedanken, Erfahrungen, Symbolen, Phantasien und Wunschbildern.“

41GeXoasIhL._SX322_BO1,204,203,200_Der Erfolg von Hesses „Bibliothek“ zeigt, dass Wegweiser weiterhin notwendig sind. Kaum zu überschauen ist das Angebot der Weltliteratur, deren bekannter Teil erstmalig in unserer Geschichte komplett verfügbar scheint. „Ich merke es in Gesprächen mit Kollegen“, sagt Ilija Trojanow, der 2015 mit seinem Roman „Macht und Widerstand“ für den Deutschen Buchpreis nominiert war und der wie kaum ein Zweiter hierzulande die literarischen Reichtum noch der entlegensten Winkel zu würdigen weiß, „der eine empfiehlt mir einen sudanesischen Roman, der andere sagt, der größte lebende Autor sei ein Brasilianer, der dritte schwärmt gerade von jungen Slowaken und so weiter und so fort.“

Doch wie kommt man an die vielen Namen und Werke, wenn man nicht wie Ilija Trojanow als guter Gast internationaler Verlage durch die Weltgeschichte reisen und seine klugen Freunde befragen kann? Wo schlägt man nach; in der Wikipedia? – Vermutlich nicht. Vor gar nicht allzu langer Zeit, jedenfalls im Vergleich zu der Zeitspanne seit den von Hesse hervorgehobenen „Upanishaden“, kam mit der langsamen Etablierung eines aus der Juristerei kommenden Fachs – nämlich der Germanistik – der Wunsch nach Sichtung und Sortierung auf. In den Anfängen stand die Germanistik noch für die Lehre des germanischen Rechts, in Abgrenzung zur Romanistik, der Lehre des römischen Rechts; um sich der eigenen Geschichte zu versichern wurden nicht nur alte Gesetzestexte, sondern auch literarische Darstellungen von Gerichtsverfahren konsultiert, wie das niederdeutsche „Reyneke de vos“. So kam man vom Recht zur Literatur und fing irgendwann an, dem Kanon Märchen und Sagen hinzuzufügen. Es wurden Wörter gesammelt und sortiert, man fragte sich, was alles Gegenstand sein könnte dieser Literatur- und Sprachwissenschaft. Es war die Geburtsstunde einer neuen Form, der des Autorenlexikons, wie die westfälische „Bibliotheca monasteriensis“ von Mathias Driver aus dem Jahr 1799.

51fGdXQaDoL._AC_UL320_SR216,320_Der große Kanon folgte fast 60 Jahre später. Ab 1857 veröffentlichte der Literaturhistoriker Karl Goedeke seinen mehrbändigen und nach wie vor erhältlichen „Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung“, in dem schnöde aufgelistet ist, welche Werke deutscher SchriftstellerInnen belegt werden können. Der Grundriss ist eine so genannte „Primärbibliographie“, ein erster Kanon jener Texte, die unsere Germanistik angehen, vom „Faust“ des Dichterfürsten Goethe aus Frankfurt am Main bis zum „schlesischen Schwan“ Friederike Kempner, die bekannt geworden ist durch unfreiwillig komische Verse wie jenen über Paris: „Ihr wißt wohl, wen ich meine | Die Stadt liegt an der Seine.“ Inzwischen gibt es zahlreiche Autorenlexika, die neben den biographischen Angaben zu den beobachteten Schriftstellern mit allerhand Bonusinformationen daherkommen, mit Werkinterpretationen, mit Aufsätzen und ergänzenden Büchern der Sekundärliteratur, teilweise sogar mit Privatanschrift und -telefonnummer noch lebender AutorInnen, wie im Lexikon des deutsche PEN-Zentrums oder im Mitgliederverzeichnis der „Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“.

Präsident dieser Darmstädter Einrichtung, die alljährlich den Georg-Büchner-Preis verleiht, ist Heinrich Detering, Professor am Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen, viel beachteter Lyriker und Mitarbeiter im Literaturressort der F.A.Z.. Detering hat bereits an mehreren Lexika mitgearbeitet, beispielweise als Fachberater für Neuere skandinavistische Literatur in der dritten und damit aktuellen Ausgabe von „Kindlers Literaturlexikon“ oder auch als Autor verschiedener Artikel im „Harenberg-Lexikon der Weltliteratur“ und in der „Neuen deutschen Biographie“. Detering bestätigt, dass man grob formulieren kann, was ein Autorenlexikon ist, nämlich als „eines, dessen Artikel nach Autorennamen sortiert sind.“ Diese knappe Definition sagt selbstverständlich ebenso alles wie nichts über das Wesen dieser oft mehrere tausend Seiten starken Druckwerke aus. Nach Autorennamen sortiert sind etliche Verzeichnisse, doch am beeindruckendsten diese Autorenlexika, diese Sammlungen, diese beachtliche Gemeinschaftsleistung Dutzender Literaturspezialisten.

Vielleicht fängt man der Einfachheit und der geplanten Schonung des Geldbeutels halber an mit „Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren“. Die Auswahl von Volker Meid orientiert sich „an den Bedürfnissen von Schülern, Studenten und Literaturinteressierten“, hat 1090 Seiten, kostet 13,80 Euro und informiert über die Biographie von 900 AutorInnen, von „Aal, Johannes, um 1500 Bremgarten (Aargau) – 28.5.1551 Solothurn“ bis (der Name dürfte bekannter sein) „Zwerenz, Gerard, *3.6.1925 Gablenz (Sachsen). Z. meldete sich nach einer Kupferschmiedlehre 1942 freiwillig zur Wehrmacht.“ Nicht verzeichnet ist Zwerenz’ Sterbedatum, der 13. Juli 2015, weshalb laut Detering eine wichtige Faustregel gilt: „Je toter, desto gesicherter sind die Informationen.“

Das-neue-Kindlers-Literatur-Lexikon-Die-wichtigsten-Werke-aller-Zeiten_455032_1Das Lexikon von Meid gibt es in einer aktualisierten Ausgabe von 2006; schneller ist hier die Wikipedia im Internet, die vielleicht kein Autorenlexikon ist, aber doch einige gute Texte präsentiert, „gerade der Text über Elvis ist in der Wikipedia herausragend“, sagt Detering (dessen Elvis-Aufsatz in dem Band „Von Abba bis Zappa“ von großem Unterhaltungswert ist).

Später mehr zum Thema Pop. Denn wer willkürlich blättert im 34. Band des „Deutschen Literatur Lexikon“ (DLL), das in seinem bis jetzt erhältlichen Umfang von 41 Bänden zirka 11.000 Euro kostet, stößt hier beispielsweise auf zwei komplette Seiten mit Biographie, Werkverzeichnis, Herausgaben und Sekundärliteratur zu „Witte, Henning“, 1634 in Riga geboren, zweimal verheiratet, „v. a. als Kompilator von Biogr. hervorgetreten“, über den die Wikipedia nur ein paar dürre Worte übrig hat und einzig eine Angabe aus der „Allgemeinen Deutschen Biographie.“ Kennt man Witte? Vermutlich nicht.

Bildung wächst schwerlich, indem man die Werke aller in den verschiedenen Lexika aufgezählten Schriftsteller zur Kenntnis nimmt. „Würde ich unsere Bibliothek in der Wirklichkeit vor mir sehen“, schreibt Hermann Hesse in seinem Bändchen, das nur eine Auswahl bereithält, also keinesfalls mit dem Killy-Literaturlexikon oder dem DLL im Umfang konkurrieren kann, „so würde ich dabei denken: Eine recht brave Sammlung, lauter bewährte Stücke – aber hat der Besitzer dieser Bücher denn gar keine Liebhabereien, hat er keine Vorlieben, keine Leidenschaften, hat er nichts im herzen als einige Literaturgeschichte?“ Bildung ist definitiv mehr. Bildung ist etwas Persönliches, fast Intimes.

Die Kunden des DLL sind nur in seltenen Fällen Privatpersonen, stattdessen vor allem „Fachbibliotheken, Universalbibliotheken, germanistische Institute“, sagt Ruth Lochar, Betreuerin des DLL beim Verlag De Gruyter. Sie empfiehlt für den enzyklopädisch interessierten Zahnarzt eher den erschwinglicheren Killy (13 Bände, ca. 3500 Euro), denn dieser sei „essayistischer“ aufgebaut.

Für das DLL aber gelte, dass eigentlich jener Autor nicht existiere, „der nicht aufgelistet ist“ – Umfang sticht Lesefreundlichkeit. Das DLL will denkbar jeden Schriftsteller auflisten, was nach den Jahrzehnte zurückliegenden Anfängen des Lexikons kuriose Blüten getrieben hat. Allein der Buchstabe „W“ umfasst inzwischen so viele Seiten wie jene Bände, die sich einst der ersten Hälfte des Alphabets gewidmet haben. „Und wenn wir mit dem letzten Band durch sind, fangen wir wieder von vorne an“, sagt De Gruyter-Redakteur Bruno Jahn, „allerdings werden die Ausgabe dann nicht mehr gedruckt, sondern in einer gewaltigen Datenbank aufgehen, der dann weltweit größten Datenbank zu den deutschsprachigen Autoren von den Anfängen bis zur Gegenwart.“

Datenbanken hatte Hesse ganz bestimmt nicht im Sinn, als er seine „Bibliothek“ verfasste. Das kleinkrämerisch Sortierende lag ihm niemals. Er gehörte – das zeigt auch seine „Bibliothek der Weltliteratur“ – zu jenen Menschen, die Bücher weder alphabetisch noch chronologisch anordnen, sondern stets nachbarschaftlich zu jenen gesellen, die sich beeinflusst, gekannt und geschätzt haben.

Deshalb gibt es für alle, die auf den Spuren des „Steppenwolf-Autors“ wandeln wollen einerseits wesentlich kürzere Ausgaben wie das einbändige, mit jährlich zirka 300 Exemplaren ungewöhnlich gut verkaufte „Metzler Lexikon Autoren“ (49,95 Euro), in dem Gerhard Zwerenz zwar ebenfalls noch lebt, aber schon Henning Witte nicht mehr vorkommt, andererseits hat sich, wer zweieinhalb Meter mehr Platz im Regal freimachen will, das verdienstvolle Literaturlexikon von Kindler etabliert. Dieser ist ebenfalls nach Autoren sortiert, erzählt und analysiert aber vorrangig einzelne Werke.

In der erste Ausgabe war der Kindler nach den Werktiteln – und zwar den Werktiteln in der jeweiligen Originalausgabe – sortiert. Diese aus der italienischen Enzyklopädie entlehnte Reihung war allerdings arg unpraktisch. Man entschied sich, die Autorennamen als Richtlinie zu wählen.

Ebenfalls zu den Autorenlexika, das bestätigt auch Heinrich Detering, kann man jene großartigen Epochenbände zählen, die von Reclam seit Jahrzehnten bereitgestellt werden, wie der „Band 14: Expressionismus und Dadaismus“. Hier werden Texte der damals wichtigsten Autoren teilweise komplett, zumeist aber in Ausschnitten abgedruckt und der Band „Die Wiener Moderne: Literatur, Kunst und Musik zwischen 1890 und 1910“ bietet einen umfassenden Blick in eine ferne Zeit, versehen mit einer 70-seitigen, orientierenden Einleitung. Detering selbst hat dem von ihm herausgegebenen „Großen Buch der deutschen Gedichte“ ein 160-seitiges Autorenlexikon angefügt, von Hans Assmann von Abschatz bis Philipp von Zesen.

Jüngst ist vom Kieler Professor Albert Meier in der so genanten „Grünen Reihe“ von Reclam der Band „Klassik – Romantik“ erschienen, der einen theoretischen Einstieg in die Zeit von Goethe, Schiller, Schlegel bietet (für 9,80 Euro). Wer sich dagegen „einlesen“ will in die „Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts“, der kommt bereits ziemlich weit mit dem gut 200-seitigen Auswahlband von Artikeln aus dem großen Kindler, bietet er doch gesicherte Informationen zu Werken von Arthur Schnitzler, Franz Kafka, Elfriede Jelinek und 30 weiteren Schriftstellern. Es ist ein bisschen wie mit den allseits beliebten Listen, die je nach Interesse konsultiert werden. Das fängt bei den Buzzfeed-Zerstreuungsangeboten wie „17 Momente, die Menschen ohne Brille niemals verstehen werden“ an und geht bis zum „University league table“ des Guardian. Listen, Zettelkästen, thematische Lexika, Wikipedia-Übersichtsseiten wie „Trümmerliteratur. Autoren und Werke“, das große DLL, die kleinsten Auswahlbände, von Fans, einer offenen Gemeinschaft, von Fachredakteuren erstellt, haben je ihre eigene Berechtigung.

Wer also eine anständige Bibliothek sammeln will, der braucht dafür keinesfalls die teuersten Autorenlexika, sondern kann sich informieren und inspirieren lassen von den preiswerteren Ausgaben – oder in einigen Fällen problemlos das Internet befragen. Es gibt ein verdienstvolles Krimilexikon, das über 400 deutschsprachige Autorinnen des Genres versammelt. Es gibt Speziallexika wie jenes des Stiftervereins zu bömischen AutorInnen des 19. und 20. Jahrhunderts, oder Liebhabereien, wie das von Studierenden zusammengestellte Autorenlexikon deutschsprachiger AutorInnen und Autoren. Ebenfalls im Internet ist auch das umfangreiche, nicht lexikalisch, sondern essayistisch präsentierte „Kritische Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, dessen inzwischen knapp 16.500 Seiten als Loseblattsammlung daherkommen und fortlaufenden ergänzt werden.

Liegen alle Lexika nebeneinander, so wähnt man sich in einem Irrgarten gefangen. DLL, Killy oder Kindler erscheinen wie exakt gezeichnete Landkarten. Man braucht sie, um schnell etwas nachzuschlagen, sollte sich in ihnen aber nicht verlieren. Sie ersetzen das eigentliche Abenteuer nicht. Die Auswahlbände aber sind Reiseführer, die einem Winke geben, wo sich eine Rast, ein Besuch, wo sich der Kauf eines Buches im besonderen lohnt. Kein Literaturwissenschaftler will den Kindler oder das DLL missen, kein Student ohne die Reclam-Bände sein, wie hilfreich ist selbst die Wikipedia und wie notwendig die Debatte um jedes einzelne Lexikon – der Zweck ist entscheidend, die Auswahl bedeutsam. – Mit Hesse gesprochen sollte aber nie vergessen werden: „Streben nach Objektivität und Gerechtigkeit ist eine schöne Sache, wir wollen aber der Unerfüllbarkeit all dieser Ideale eingedenk bleiben. Wir wollen uns ja in unserer hübschen Weltbibliothek nicht zu Gelehrten oder gar zu Weltrichtern emporlesen, sondern nur durch die uns zugänglichsten Pforten in das Heiligtum des Geistes eintreten.“

GEDRUCKTE AUTORENLEXIKA (Auswahl)

Karl Goedeke: „Grundriß zur Geschichte der deutschen Literatur“, bearbeitet von Herbert Jacob, Akademie Verlag / De Gruyter, 28 Bände, je Band ca. 130-210 Euro

„Deutsches Literatur-Lexikon“, begründet von WIlhelm Kosch, De Gruyter, 3., völlig neu bearb. Auflage. 1968 ff., 35 Bände zzgl. 6 Ergänzungsbänden, je Band ca. 270 Euro

„Deutsches Literatur-Lexikon. Das Mittelalter“, herausgegeben von Wolfgang Achnitz, 7 Bände, inkl. Registerband, je Band ca. 1800 Seiten, 269 Euro je Band.

„Killy Literaturlexikon“, begründet von Walther Killy,  herausgegeben von Wilhelm Kühlmann, De Gruyter, 12 Bd, 1 Registerband, je Band ca. 270 Euro Euro

„Kindlers Literaturlexikon“, herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold, 3. Auflage, J.B. Metzler, 18 Bände, 999,00 Euro, Online-Datenbank: 2400,00 Euro

Korte, Hermann: „Kindler Kompakt Deutsche Literatur, 20. Jahrhundert“, J.B. Metzler, 206 Seiten, 19,95 Euro

„Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, begründet von Heinz Ludwig Arnold, herausgegeben von Hermann Korte, „edition text & kritik“, 16461 Seiten, Loseblattwerk, 295 Euro

Meid, Volker: „Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren“, 1090 Seiten, 13,80 Euro

„Metzler Lexikon Autoren“, herausgegeben von Bernd Lutz und Benedikt Jeßling, J.B. Metzler, 880 Seiten, 49,95 Euro

„PEN Autorenlexikon 2015/16“, Redaktion: Rudi Schweikert, Klöpfer & Meyer, 542 Seiten,  25 Euro

ONLINE-LEXIKA (Auswahl)

www.krimilexikon.de (über 400 deutschsprachige KrimiautorInnen, seit 1986)

www.literaturport.de (deutschsprachige AutorInnen, Einträge auf Einladung des LCB selbst verfasst)

www.literaturportal-bayern.de/autorenlexikon (Verzeichnis bayrischer AutorInnen)

www.rheinische-literaturnachlaesse.de (ca. 400 Dichternachlässe aus NRW)

www.stifterverein.de/autorenlexikon (bömische AutorInnen des 19. und 20. Jahrhunderts)

www.uni-due.de/autorenlexikon (zeitgenössische, deutschsprachige AutorInnen und Theaterschaffende, von Studierenden erstellt)

THEMATISCHE LEXIKA/EINFÜHRUNGEN (Auswahl)

„Die deutsche Literatur in Texte und Darstellung“, Band 14: „Expressionismus und Dadaismus“, herausgegeben von Otto F. Best, Reclam, 336 Seiten, 8 Euro

„Die Wiener Moderne – Literatur, Kunst und Musik zwischen 1890 und 1910“, herausgegeben von Gotthard Wunberg, 730 Seiten, 17,80 Euro

Hesse, Hermann: „Eine Bibliothek der Weltliteratur“, Reclam, 48 Seiten, 1,60 Euro

Meier, Albert: „Klassik – Romantik“, Reclam, 462 Seiten, 9,80 Euro

„Reclams großes Buch der deutschen Gedichte“, herausgegeben von Heinrich Detering, 1038 Seiten, 9,95 Euro

SONSTIGES

Dombrowski, Ralf: „Basis-Diskothek Jazz“, Reclam, 274 Seiten, 6,40 Euro

„Philosophenlexikon“, herausgegeben von Stefan Jordan und Burkhard Mojsisch, Reclam, 624 Seiten, 16,80 Euro

„Von Abba bis Zappa – Die Klassiker des Rock und Pop“, herausgegeben von Peter Kemper, 672 Seiten, 29,95 Euro

Jan Drees

Ich bin Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiere den „Büchermarkt“.

Im Jahr 2000 erschien mein Debütroman „Staring at the Sun“, 2007 folgte ein überarbeiteter Remix des Buchs. Im Jahr zuvor veröffentlichte der Eichborn-Verlag „Letzte Tage, jetzt“ als Roman und Hörbuch (eingelesen von Mirjam Weichselbraun). Es folgten mehrere Club-Lesetouren (mit DJ Christian Vorbau). 2011 erschien das illustrierte Sachbuch „Kassettendeck: Soundtrack einer Generation“, 2019 der Roman „Sandbergs Liebe“ bei Secession. Ich werde vertreten von der Agentur Marcel Hartges in München.

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1 Kommentar

  1. Der Titel hat mich zuerst etwas in die Irre geführt, passt meines Erachtens auch nicht ganz. Aber ein ganz toller Beitrag. Der kommt zu den Lesezeichen; und damit gehe ich ausgesprochen sparsam um. Danke!

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