Dem Gelsenkirchener Großhändler Kai Twilfer ist der Überraschungserfolg des aktuellen Bücherjahres gelungen. Im „Köln 50667“-Stil erzählt er „aus dem Alltag eines unerschrockenen Soz...
Hungrige Historiker, lesbische Hotelinhaberinnen, zwei selbstmordgefährdete Liebende und illegale Nieren vom Dorf: „Zuckerleben“ von Pyotr Magnus Nedov geht an die Eingeweide. Es gibt die ...
Markus Orths schreibt das Gegenbuch zum Psychohype: „Irgendwann ist Schluss“ ist eine Art literarische Irrenanstalt für die Hoffnungslosen, Lebensmüden, den verwirrten Menschen mit Verfolg...
Ein perfektes und ein beschädigtes Leben kommen in Lisa Kränzlers zweitem Roman „Nachhinein“ zusammen. Das schonungslos, von Missbrauch, Tod, Gewalt und schmutziger Liebe erzählende Buch i...
Die Literaturszene ist in Aufregung, weil Frank Schirrmacher mit „Ego“ eventuell Murks abgeliefert hat, wie so oft. Ob dieses Bashing auch durch die Konkurrenz zwischen Welt und FAZ (erst ...
Seit Jahren wird die Veganwelle von einer Bücherschwemme begleitet. Jonathan Safran Foer schreibt „Tiere essen“, Karen Duve startet den Selbstversuch „Anständig essen“. Und so ...
Neukölln jetzt: Leute wie der untherapierbare Psychiater, eine Handvoll illegaler Afrikaner und die schwer überforderte Dominamama bevölkern das BerlinerSetting im verstörendsten Roman der Saison. ...
„Wie viele Ziegen sind noch da?“, fragte der Alte. „Drei. „- „Der Bock zählt nicht?“ – „Der ist verschwunden.“ Seufzend schloss der Hirte die Auge...
Werbeagenturen haben es heute schwer, Nachwuchs zu finden. 14-Stunden-Tage sind ganz klar out. Dass man es noch schwerer haben kann erzählt der türkische Roman „Secret Agency“, der im Berl...
Friedhelm Rathjen ist Melville- und Joyce-Übersetzer, ein Nerd. Er hatte hier schon mehrere Auftritte, unter anderem im Kassettendeck. Jetzt bringt er in der eigenen „Edition ReJoyce“ eine...









